Vorsorgeuntersuchungen

Jeder Arbeitgeber ist zur gesundheitlichen Fürsorge gegenüber seinen Mitarbeitern verpflichtet (Arbeitsschutzgesetz).


Im Rahmen der Betriebsbegehungen erkennen wir die Besonderheiten Ihres Betriebes und können Sie auf dieser Grundlage individuell beraten.

Hierbei behalten wir selbstverständlich die Effektivität aber auch die Kostenintensität im Visier. Individuelle Beratung bedeutet für uns ebenso, dass wir praxisnahe Vorschläge unterbreiten, die für Ihr Unternehmen umsetzbar sind.

Foto: Ligamenta Wirbelsäulenzentrum / pixelio.de

Anhand der hieraus gewonnen Erkenntnisse führen wir die erforderlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Ihren Mitarbeitern durch.Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sind Untersuchungen, die sicherstellen sollen, dass der Arbeitnehmer trotz eventueller Gefährdung keine gesundheitlichen Schäden aufgrund seiner Tätigkeit erleidet.

Diese Untersuchungen können nur von Arbeits- / Betriebsmedizinern durchgeführt werden und müssen vom Arbeitgeber getragen werden.

Gemäß der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungsverordnung (ArbMedVV) unterscheidet man zwischen Angebots-, Pflicht-, Wunsch- und Eignungsuntersuchungen.


Pflichtuntersuchungen

Foto: Ligamenta Wirbelsäulenzentrum / pixelio.de

Für eine Reihe von arbeitsbedingten Belastungen gibt es Pflichtuntersuchungen:

Der Arbeitgeber hat bei diesen Tätigkeiten Vorsorgeuntersuchungen zu veranlassen.

Ohne das Vorliegen eines unbedenklichen Untersuchungsergebnisses darf er den Arbeitnehmer nicht an einem Arbeitsplatz beschäftigen, an dem dieser einschlägig belastet ist (z. B. durch Gefahrstoffe).


 Angebots- & Wunschuntersuchungen

 

                                     Angebotsuntersuchungen:

Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

Für andere Tätigkeiten schreibt die ArbMedVV vor, dass der Arbeitgeber den Beschäftigten Vorsorgeuntersuchungen anbieten muss.

Für die Mitarbeiter ist die Teilnahme jedoch freiwillig, und die ärztliche Bescheinigung ist auch nicht Voraussetzung für die Tätigkeit.

Wunschuntersuchungen:

Darüber hinaus muss gemäß Arbeitsschutzgesetz den Beschäftigten die Möglichkeit geboten werden, sich auf eigenen Wunsch im Hinblick auf eine gesundheitliche Belastung bei der Arbeit fachärztlich untersuchen zu lassen.

Unabhängig davon, ob es hierfür eine spezielle Vorschrift gibt oder nicht:

Hier spricht man von „Wunschuntersuchungen“ (ArbMedVV) oder häufig auch von allgemeinen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen.